Einsatzbereitschaften der Feuerwehr

In der jüngeren Vergangenheit konnte man desöfteren das Wort „Einsatzbereitschaft“ aus der Presse vernehmen, insbesondere dann, wenn die Bilder dazu eine schier endlose Kolonne an Feuerwehreinsatzfahrzeugen zeigten. Eilten diese dann zur überörtlichen Unterstützung der Einsatzkräfte vor Ort. Eines der bekanntesten Ereignisse der letzten Jahre war sicherlich die Elbe-Hochwasserkatastrophe von 2013, als Feuerwehren, Bundeswehreinheiten und Kräfte des THW und der Hilfsorganisationen aus ganz Deutschland entlang der Elbe im Einsatz waren.

Aber was sind eigentlich Einsatzbereitschaften?

Einsatzbereitschaften sind ein Zusammenschluss taktischer Einheiten von Einsatzmitteln aus benachbarten Städten oder Landkreisen eines Regierungsbezirkes eines Bundeslandes zu einem autark agierenden Verband. Ein solcher Zusammenschluss beeinhaltet für gewöhnlich vier Löschzüge, ein Logistikzug und ein FüKom-Zug (Führung und Kommunkation) und besteht aus etwa 25-30 Fahrzeugen mit ca. 150 Einsatzkräften. Je nach Lage und Einsatzanforderungsprofil können weitere Zusatzmodule, wie Waldbrand, Hochwasserschutz, Technische Hilfeleistung, ABC und Instandsetzung hinzugezogen werden. Angefordert und alarmiert werden diese Bereitschaften über die Bezirksregierungen.

In Nordrhein-Westfalen ist jeder Regierungsbezirk in bis zu fünf Bereitschaften aufgeteilt, die sich aus Kräften benachbarter Städte und Gemeinden zusammenstellen. Alarmiert über die Bezirksregierungen können im Einsatzfall folgende Einsatzbereitschaften zusammengezogen werden:

Regierungsbezirk Düsseldorf
Bereitschaft I      Duisburg, Kreis Kleve, Kreis Wesel
Bereitschaft II     Mülheim, Essen, Oberhausen
Bereitschaft III    Mönchengladbach, Krefeld, Kreis Viersen
Bereitschaft IV    Düsseldorf, Rheinkreis Neuss, Kreis Mettmann
Bereitschaft V     Wuppertal, Remscheid, Solingen

Regierungsbezirk Arnsberg
Bereitschaft I      Bochum, Herne, Gelsenkirchen, Recklinghausen
Bereitschaft II     Dortmund, Ennepe-Ruhrkreis
Bereitschaft III    Hagen, Märkischer Kreis
Bereitschaft IV    Unna, Hamm, Kreis Soest
Bereitschaft V     Hochsauerlandkreis, Olpe, Siegen

Regierungsbezirk Köln
Bereitschaft I      Kreis und Stadt Aachen, Kreis Heinsberg
Bereitschaft II     Kreis Düren, Kreis Euskirchen
Bereitschaft III    Köln, Rhein-Erft-Kreis
Bereitschaft IV    Bonn, Rhein-Sieg-Kreis
Bereitschaft V     Leverkusen, Oberbergischer Kreis, Rheinisch-Bergischer Kreis

Regierungsbezirk Detmold
Bereitschaft I      Stadt Bielefeld
Bereitschaft II     Kreis Minden-Lübbecke/Kreis Herford
Bereitschaft III    Kreis Paderborn, Kreis Höxter
Bereitschaft IV    Kreis Lippe, Kreis Gütersloh

Regierungsbezirk Münster
Bereitschaft I      Kreis Borken, Stadt Bottrop
Bereitschaft II     Kreis Coesfeld, Stadt Gelsenkirchen
Bereitschaft III    Kreis Recklinghausen
Bereitschaft IV    Kreis Steinfurt
Bereitschaft V     Kreis Warendorf, Stadt Münster

Weiterführende Infos:

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Die neuen Feuerwehruniformen

Es tut sich wieder etwas an der Bekleidungsfront. In schöner Regelmässigkeit renoviert TLC alle Jahre wieder die Optik seiner Feuerwehruniformen (aber nicht nur die). Werfen wir doch mal einen genaueren Blick auf das, was seit Anfang dieses Jahres erhältlich ist.

2019 ist ein besonders Jahr, denn es gibt, neben der bekannten schwarzen Kluft, die bereits 2016 renoviert wurde, eine neue Arbeitskleidung in darktan und einen weiteren neuen Arbeitsoverall in bright light orange. Das beige Vorbild ist sicher wieder in den USA zu suchen, wenngleich auch hierzulande Feuerwehren mit dieser Arbeitskluft ausgestattet sind. Ergo, mich erfreut’s ganz besonders. Und nun bin ich versucht, die neuen Uniformen bei den Feuerwehren in Farnheim einzuführen.

Neben blütenweißen Diensthemden für die Branddirektion gibt’s für die FF neue Dienstbekleidung

Insgesamt bietet der Feuerwehr-Dresscode für Minifigs im Lego-Kosmos genug Stoff, um sich in einem gesonderten Artikel mit den Dienstuniformen der vergangen 40 Jahre in erschöpfender Breite zu beschäftigen. Dazu später mehr.

Nun aber zunächst zurück ins hier und jetzt. Die ebenso neue orangefarbene Uniform entspricht NICHT der der Waldbekämpfer aus dem Jahr 2012. Auch wenn sie sich auf den ersten Blick gleichen, bietet der neue Arbeitsanzug ein eigenständiges Design, und die retroreflektierenden Streifen werden diesmal, anstelle des alten, hellen Graus, mit einem echten Silberaufdruck immitiert.

 

Zudem spendiert TLC seinen Feuerwehrleuten neue Diensthemden. Einmal ausgehfertig mit gebundener und standesgemäß roter Krawatte und einmal als Shirt mit Polohemd-artigem Kragenabschluss. Aber alle verfügen über ein mittlerweile übliches Feuerlogo in Wappenform und einem Sprechfunkgerät angeklipst an der rechten Brusttasche. Die Rückseiten sind erfreulicherweise ebenfalls dekoriesiert und bei beiden idetisch.

Die Designer durften diesmal aus dem Vollen schöpfen: Vier neue Feuerwehroberteile und zwei neue Hosen sind das Resultat

AB DL (Drehleiter)

Als eine Delegation der Feuerwehr Farnheim vor inzwischen bald 20 Jahren zum damaligen Ausbau der partnerschaftlichen und freundschaftlichen Beziehungen zur Zusammenarbeit bei der Feuerwehr in Kopenhagen weilte (Kopenhagen ist eine Partnerstadt Farnheims), nahm sie auch ein ganz besonderes Fahrzeug, eine sog. Abprotzleiter, in Augenschein.

Für die engen Innenstadtstraßen und schmalen Hinterhöfe Kopenhagens schien dies äußerst seltsam anmutende Gefährt als Sonderlösung wie gemacht und leistete, nach nun über 20 Jahren Dienstzeit, im Ernstfall zuverlässig schnelle Hilfe. Die Farnheimer Delegation machte damals bei einer Demonstration dieses Fahrzeugs vor allem im alten Stadtkern strukturelle städtebauliche Gemeinsamkeiten beider Städte aus. Die Kopenhagener überließen den deutschen Amtskollegen anschließend für einige Monate eines ihrer drei Fahrzeuge zu Testzwecken. Nach Abschluss der durchaus erfolgreich verlaufenden Testphase entschloss sich die Branddirektion Farnheim ein ebensolches Fahrzeug zu beschaffen. Einziger Unterschied zum dänischen Pendant: Die Leiter ist auf einem Abrollbehälter verlastet und wird per WLF zum Einsatzort gebracht.

Diesmal etwas aus dem Raritätenkabinett. Da ich auch immer auf der Suche nach etwas besonderem für meine Wehr bin, stieß ich bei einer erneuten Internetrecherche über dieses außergewöhnliche Wägelchen. Ein durchaus spannendes Konzept, und zur Zeit der Beschaffung wie auch einige Jahre darüber hinaus, alternativ los, da handlichere Teleskopmastbühnen und knickbare Leiterparks noch nicht erfunden waren. Auch wenn solche Einsatzmittel heutzutage nicht mehr dem technischen Stand bei der Hubrettung entsprechen, nahm ich aber an, dass sich die Geschichte in der Historie der Farnheimer Wehr genau so zugetragen haben könnte. Die Leiter ist in Farnheim also seit fast 20 Jahren im Dienst.

Als ich den LEGO®-Nachbau startete, wollte ich auch ungedingt seine kleine und gedrungene Erscheinung im Modell erreichen. Der erste Versuch war aber derart groß, dass man zwar ansatzweise eine Minifigur hätte hineinstecken könnte, allerdings geriet das Modell dadurch gehörig aus der Form. Mit der Vorbildstatur hatte das nichts mehr gemein. Also alles auf Anfang. Und hier stieß die Teilegeometrie bei dieser Baugröße an ihre Grenzen. Abstraktion hieß das Zauberwort, also so wenig wie möglich und so viel wie nötig. Aber irgendwas ist ja immer. Nach dem Schrumpfungsprozess passt nun definitiv keine Minifig mehr rein. So what! Damit kann ich leben. Hautpsache die Silhouette stimmt.

Das Vorbild:
Die Basis für dieses absonderliche Original ist ein Bobcat BC-753. Sein 2,2 L Dieselmotor leistet  40 PS und treibt alle sechs Räder an. Die Höchstgeschwindigkeit ist mit 10 km/h eher unaufgeregt. Gelenkt wird das Gefährt wie ein Kettenfahrzeug, d. h. es kann auf der Stelle drehen, wie in der Regel alle kleinen Arbeitsgeräte des Herstellers dieser Größe. Auf seinem Dach trägt es ein dreiteiliges Leiterpaket von Metz mit einer Steighöhe von 18 Metern – ohne Korb versteht sich. Die zulässige Gesamtmasse beträgt 4.000 kg.

Eines dieser Fahrzeuge (Bj. 1993) der Kopenhagener Feuerwehr wurde kürzlich (August 2018) mit geleisteten 731 Betriebsstunden ausgemustert und zum Verkauf angeboten. Vermutlich werden in dem Rahmen auch die beiden anderen Fahrzeuge außer Dienst gestellt oder sie sind es bereits.

Überdies ist eine solche Abprotzleiter auch bei der Feuerwehr Stockholm im Dienst – wenn auch mit vierteiligen Leiterpark. Damit sind/waren dies die vier einzigen weltweit existierenden Hubrettungsfahrzeuge dieser Art. Na gut, mit dem Farnheimer fünf.

 

TdoT bei der Feuerwehr Mülheim 2018

Der erneute Tag der offenen Tür (TdoT) auf der Hauptfeuer- und Rettungswache 1 in Mülheim an der Ruhr bot für die Besucher dieses Mal eine echte Überraschung: Sehr präsent stellte die Feuerwehr einen kürzlich neu beschafften Teleskoplader der Öffentlichkeit vor. Ein Manitou MRT 2740 mit einer max. Hubleistung von bis zu 25 Metern und bis zu 7.000 kg. Angetrieben wird der neue Allrad-Allzweckkönner von einem 129 kW (176 PS) starken 5.130 ccm-Turbodiesel.

  • ausklappbare Arbeits- und Rettungsbühne (bis 1.000 kg)
  • Arbeitskorb (bis 365 kg belastbar)
  • Seilwinde (bis 7.200 kg)
  • Lasthaken (bis 2.000 kg)
  • Stapelgabel (bis 5.000 kg)
  • Schaufel mit Übergreifer
  • Generator 14 kVA

Vornehmliche Einsatzgebiete sind die Personenrettung, insbesondere solcher aus schwierigen Lagen oder adipöser Notfallpatienten aus oberen Stockwerken. Desweiteren kann er zu Tierrettungsnotfällen (auch bei verunglückten Großtieren) herangezogen werden. Seine Stärken wird er aber sicherlich in der technischen Hilfeleistung ausspielen. Da die Berufsfeuerwehr Mülheim seit vielen Jahren nicht mehr über ein eigenes Kranfahrzeug mehr verfügt, war man beim Heben von schweren Lasten meist auf externe Dienstleister angewiesen. Kleinere Hebemöglichkeiten übernahmen später zwei WLFs mit Ladekran. Nun aber können auch mittelschwere Lasten bis zu 7.000 kg umbewegt werden. Ebenso lässt sich mit dem Lader unter Atemschutz verunfalltes Gefahrgut bergen, bei Sturmeinsätzen zur Räumung oder Baumsägearbeiten etc. nutzen, ihn als Stapler mit Fassgreiferfunktion einsetzen sowie Brandschutt beseitigen. Sogar der Einsatz als Löschmonitor ist möglich.

Zudem wuchs die Flotte an KdoW/PKWs weiter an. Neben den bereits bekannten Opel Zafira B stehen der Feuerwehr mittlerweile auch vier VW Touran zur Verfügung. Auch die Flotte der MTFs wurde modernisiert: drei VW Bulli T6 mit langem Radstand stehen im Fuhrpark – allesamt ausgerüstet mit Warnbalken von Standby.

Neben den bereits bekannten vier LF 24 (wovon die zwei dienstältesten als Reserve und Ausbildungszwecken dienen) stehen der BF derzeit auch vier (!) Drehleitern zu Verfügung. Die typografische Hervorhebung durch das Ausrufezeichen habe aus dem Grunde vorgenommen, als dass die Feuerwehr Mülheim über viele Jahrzehnte mit nur drei Drehleitern ausgekommen ist. Wieso komme ich auf vier? Nun, eine war Ausstellungsstück auf dem Hof der Wache postiert, zwei als Teil der beiden Zugverbände (Alarm- und Reservezug) in der Halle stationiert und eine – die vierte – sollte sich zum Zeitpunkt des TdoT auf der zweiten Wache in MH-Heißen zum Grundschutz befunden haben. Wer weiß mehr?

Rettungswagen (RTW)

Die Berufsfeuerwehr Farnheim hat als Träger des städtischen Rettungsdienstes die ersten beiden Rettungswagen der neuen Generation erhalten und in Dienst gestellt. Sie sind Teil einer Beschaffungstranche, die insgesamt neun Fahrzeuge umfasst.

Das neue Aufbaukonzept und die damit verbundene Lagerung der med. Komponenten wurde in enger Abstimmung mit der Planungsgruppe Rettungsdienst, der Beschaffungsstelle und dem Aufbauhersteller erarbeitet und realisiert.

Nach dem DRK-RTW folgten nun gleich zwei Rettungswagen für die Feuerwehr. Die einheitlichen Rettungsmittel, auch über die Hilfsorganisationen hinweg, unterscheiden sich bis auf wenige Details nur über das Farbschema. Da ich mit den vertikal gestreiften Hecktüren das alten RTWs nicht wirklich zufrieden war, löste ich es diesmal über eine Folierung. Das ist zwar nicht puristisch, aber realistischer. Und als das gewisse Etwas sind die grauen Streifen retroreflektierend. Und am Heck erstrahlt bei Anleuchten ein Dreieck inmitten der Diagonalschraffierung.

Auch der Innenraum sowie die Fahrtrage gleichen dem/der des DRK-RTWs. Einzig strahlt nun blaue Innenbeleuchtung anstatt weißer. Warum blaue Innenbeleuchtung bei Rettungsdienstfahrzeugen eingesetzt wird, erklärt sich hier.

The Farnheim fire department as a carrier of the municipal rescue service has received the first two ambulances of a new generation. They are part of a procurement tranche comprising a total of nine vehicles.

The new construction concept and the associated storage of the medical components were developed and implemented in close cooperation with the planning group Ambulance Service, the Procurement Agency and the vehicle body builder.

Two ambulances for the fire department now followed the ambulance of the German Red Cross (DRK). The same rescue vehicles mean, they only differ in a few details and of course the color scheme. Since I wasn’t really satisfied with the vertical striped rear doors of the old ambulance, I now solved it with stickers. That’s not puristic for some, but more realistic. As a special feature the gray stripes are retroreflective. And at the rear a triangle appears within the diagonal striping when illuminated.

The interior as well as the stretcher are the same builds as of the emergency vehicle of the Red Cross. As a special note blue interior lighting now emits instead of white. Why blue interior lighting is used in rescue vehicles, can be read here (available in German language only).

FLB 2 „Branddirektor Schorpens“

Das stetig steigende Schiffs- und Personenaufkommen auf der Jade und den einhergehenden  im hohen Maße transportierten Gefahrgütern auf der Jade, veranlasste die Berufsfeuerwehr zur Beschaffung eines neues Löschbootes. Um den gestiegenden Anforderungen an die Feuerwehr in Punkto Brandschutz und technischer Hilfeleistung auf den Wasserstraßen gerecht zu werden, sahen die Planungen vor, dass neben den benötigen Löscheinrichtungen auf dem Boot auch ein Großfahrzeug verladbar sein sollte. Als Ende der 1990er Jahre die Bundeswehr ihre Flussfährenflotte modernisierte, konnte die Stadt Farnheim ein solches Exemplar erwerben. Sie wurde saniert, generalüberholt und entsprechend dem künftigen Einsatzzweck modernisiert. Möglich wurde dies durch die Bezuschussung mit Landesmitteln . Die in Farnheim ansässige Traditionswerft Vlohm und Boss zeichnete sich maßgeblich für den Umbau verantwortlich. 2003 wurde das Boot der Öffentlichkeit vor- und der Feuerwehr übergebend in Dienst gestellt.

Als Besonderheit, aufgrund der Ladedecksabmessungen und der hohen Zuladung, können je nach Einsatzart verschiedenste Feuerwehrfahrzeuge und Abrollbehälter aufgenommen werden. Dank der breiten und flachen Bauform erreicht das Schiff, gerade beim Einsatz eines Krans, eine sehr stabile Lage. Der verstärkte Schiffsboden im Bugbereich ermöglich das Anfahren flacher Uferböschungen, und dadurch, dass die Bugklappe rund 50 cm unter Wasseroberfläche abgesenkt werden kann, können mühelos Rettungstaucher an oder von Bord gehen.

Die Feuerlöschkreiselpumpe wird über einen separaten Motor betrieben, so dass die volle Fahr- und Manövierfähigkeit erhalten. Durch den flachen Boden kann das Schiff in stehenden oder strömungsarmen Gewässern traversieren, also quer fahren.

Ausstattung:

  • Länge: 26,40 m
  • Breite: 7,20 m
  • Höhe: 6,20 m
  • Tiefgang: max. 1,40 m
  • Besatzung: 3 Mann
  • Leistung 2 x 450 PS
  • Wasserverdrängung: 170 to.
  • Geschwindigkeit: 25 Knoten
  • 2 Schaum-/Wasserwerfer mit je 3.500 L/Min. am Vorschiff (90 Meter Wurfweite und 360 Grad drehbar)
  • 2 Schaum-/Wasserwerfer mit je 1.800 L/Min. (70 Meter Wurfweite und 360 Grad drehbar)
  • Schaummitteltank: 6.000 L
  • Pumpenmotoren: 1 x 320 PS
  • Feuererlöschkreiselpumpe FP 48-8-2 H (mit Hochdruckstufe) leistet 4.800 L/Min. bei 8 bar; Hochdruck 250 L/Min. bei 40 bar)
  • sowie modernste Navigation- und elektronische einsatztaktische Einrichtungen, wie Radar, Echolot, Ruderlagenanzeige, Windmesser, Bordsprechanlage, Gaswarnanlage, WLAN, Satellitentelefon, Digitalfunk und Maschinenüberwachungsanlage
  • Explosionsgeschützte elektrische Einrichtungen
  • Beiboot mit Diesel-Außenborder
  • Heckseitiger Davit zum Aufnehmen und Zu-Wasser-bringen des Beibootes

Ein Projekt, das so gar nicht auf meiner To-Do-Liste stand. Aber dieses MOC nahm schnell Fahrt auf, als ich einen entsprechenden Ideengeber der Feuerwehr Mainz entdeckte. Zudem dachte ich, Fahrzeuge hast Du nun wirklich genug. Und so bekam die „Oberbranddirektor Lübben“ mit der „Branddirektor Schorpens“ ein neues Boot zur Seite gestellt, das sich in Punkto Einsatzfähigkeit wesentlich vom Erstling unterscheidet.

Feuerwehr-Doku im WDR-Fernsehen

Heute Abend startet um 20:15 Uhr eine neunteilige Dokumentationsreihe „Feuer & Flamme“ über die alltägliche Arbeit der Feuerwehr Gelsenkirchen im WDR-Fernsehen. Dabei liefern sog. Bodycams unmittelbare Eindrücke von den Geschehnissen, inkl. Funksprüchen.

Es entstand über einen Zeitraum von fünf Monaten eine hochspannende Dokumentation aus insgesamt 1.000 Stunden Material, die die Geschehnisse an den Einsatzorten mit bis zu 20 Kameras gleichzeitig aufzeichneten.

Das Nachrichten-Portal Der Westen berichtet heute ausführlich darüber.