30 Jahre Feuerwehr Farnheim

Ein weiteres Jubiläum kündigt sich an. Die Feuerwehr Farnheim feiert in diesem Jahr ihren 30. Geburtstag. Doch wie war das überhaupt? Wie kam es dazu und was passierte eigentlich in all den letzten 30 Jahren? Ein kleiner geschichtlicher Abriss gibt Antworten.

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Die Fahrzeuge der Feuerwache 1 – Mitte haben haben 1992 Aufstellung genommen

Damals, als alles noch analog war, bastelte ich an Feuerwehrmodellumbauten mit meist realen Vorbildern im Maßstab 1:87 – ehrlich gesagt mehr schlecht als recht. Und irgendwie war das, rückblickend betrachet, alles etwas uninspiriert. Mit der Oktober-Ausgabe des Jahres 1986 des damaligen „blaulichtfahrzeugmagazins“ erschien erstmals ein Artikel des Modellbauers Jürgen Mischur, dessen modellbauerische Präzision und herausragende Qualität für mich persönlich eine Art Wendepunkt bei meinem Hobby darstellte. Auch wenn ich seine Skills niemals auch nur annähernd erreichte, faszinierte mich allerdings desweitern seine Idee, die Feuerwehrmodelle in einen fiktiven urbanen Mikrokosmos zu stellen. Somit war man frei von allen vorbildmäßigen Restriktionen, und konnte bauen, was immer man wollte. Ich war von diesem spannenden Konzept derart elektrisiert, dass ich mir selbiges für eine eigene Großstadt ersann. Irgendwann Anfang 1987 nach Lexikonrecherchen und Atlantenwälzungen war Farnheim geboren. Zunächst wurde der Name noch mit einem weiteren „h“ in der ersten Silbe geschrieben. In der Folge entstand, neben zahlreichen Modellen, auch ein erstes, grob skizziertes Bild der Stadt und ihrer Feuerwehr. Und ein Kennzeichen: FAH.

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Der Gerätewagen, intern LKW, bei der Sichtprüfung der Kranhydraulik

Die Faszination hielt einige Jahre an und wuchs stetig. Zahlreiche Modelle füllten den Fahrzeugpark an. Allerdings mit Beginn des Studiums gegen 1997 und einhergehender Interessensverlagerung nahm in der Folge das Engagement aber ab, und das Modellbauhobby kam sogar vollständig zum Erliegen. Die Aktivitäten rund um das Fantasie-Konstrukt sollten nun für beinahe zwei Jahrzehnte ruhen.

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So sah Fahrnheim aus – anno 1987

2009, bei einer Internet-Recherche zu altem Spielzeug aus Kindertagen, entflammte eine alte Liebe: Lego. Mit den ersten nachgekauften Sets aus jenen recht frühen Lebensjahren erwuchs die Idee das Thema Feuerwehr und Lego zu verknüpfen. In der Folge erwachte auch Farnheim zu neuem Leben. Wirklichkeitsnaher denn je. Denn es entstanden ein Stadtplan, ein neu verfasste und detailreichere Stadtgeschichte, ein Logo und ein Stadtwappen. Farnheim 2.0 eben und voll digital. Vor allem aber wurde die Feuerwehr mit vielen fiktiven Details ausstaffiert und zu dem, was sie heute ist: eine umfangreiche Modellbau-Feuerwehr in nostalgischer 4-Noppen-Baubreite, die jedes Jahr zu verschiedenen Lego-Ausstellungen auf Reisen geht.

Warum eigentlich diese vier Noppen? Ganz einfach. In meiner Kindheit war das Citythema auch namentlich erheblich kleiner angesiedelt und hieß schlichtweg Town. Und die kleinstädtische Themenwelt bot seinerzeit – mit der Einführung der uns heute noch wohlbekannten Minifigur – auch Fahrzeugmodelle, vor allem LKWs, die eine 4-Noppen-Baubreite aufwiesen. Da mich dies durch die Kindheit begleitete und mir heutige Fahrzeuge für meinen Geschmack tw. viel zu groß ausfallen, hat das Festhalten an vier Noppen simpel einen nostalischen Hintergrund.

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Die Wachbezirke der damaligen Großstadt. Nichts blieb wie es war.

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So präsentiert sich die Farnheimer Innenstadt heute

30 Jahre später erwuchsen daraus weit über 100 Fahrzeuge, Container und Anhänger – alle HIER anzuschauen –, eine Feuerwache, ein Rettungshubschrauber, ein Löschboot, eine autonome Löscheinheit und ein Monorail-Rettungszug. Dazu kamen eine Flughafen-, eine Werkfeuerwehr einer großen Raffinierie und einige Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Farnheim.

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Einsatz in Farnheim

Heute sind die Modelle mit unzähligen Details und viel Zubehör ausgestattet

Dies war sie also, die kleine Rückschau auf eine recht abwechslungs- und wandlungsreiche Geschichte zum 30sten. So hoffe ich ganz optimistisch auf weitere 30 Jahre. Mal sehen, ob’s klappt. Übrigens war 1987 auch das Gründungsjahr der Feuerwehren meiner Modellbaufreunde Barnsburg und Thalburg.

 

Statistik der Feuerwehr Farnheim 2016

Nicht nur die Präsentationsplattform der Feuerwehr Farnheim hat eine Statistik zu bieten, auch die Feuerwehr selbst. Fiktiv zwar, aber dennoch.

2016 absolvierte die Wehr 124.358 Einsätze, wovon 69.641 (56 %) auf den Rettungsdienst entfielen. Das entspricht einem Anstieg um vier Prozentpunkte zum Vorjahr. Gleichzeitig ist aber die Anzahl der Brandeinsätze rückläufig. Allerdings hat die Intensität der Großbrände zugenommen. Hier verzeichnete die Wehr per Definition 31 Einsätze. Das Einsatzaufkommen im Bereich der technischen Hilfeleistung blieb in etwa auf dem Vorjahresniveau. Hinzu kommen noch 788 Einsätze der Wasserrettung, 14 Havarien und 295 Alarmierungen aus dem Bereich der Gefahrgutbeseitigung. Die Feuerwehr wurde 2016 zu 58 Tiefnotfällen gerufen. 27 weitere Einsätze fielen dem Kampfmittelräumdienst zu und 16 mal wurde der Einsatzstatus MANV ausgelöst.

Anbei einige ausgewählte Einsätze des vergangenen Jahres mit tw. nicht alltäglichem Szenario:

JANUAR
Datum: 04.01.2016
Einsatzbeschreibung: Verkehrsunfall mit Linienbus auf „Philipsbrücke“ in der City
Einsatzalarmierung: 18:11 Uhr
Einsatzende: 22:54 Uhr
Status: THVUMANV2
Eingesetzte Mittel: 2 ELW, 2 HLF, 1 TLF 24/48, 1 RW 2, 1 FwK 60, 8 RTW, 1 SRTW, 1 GRTW, 4 NEF, 1 KdoW LNA, 1 KdoW OrgL RD, 1 KdoW (WAL), 2 WLF, 1 AB-Rüst, 1 AB-MANV, 1 AB-Betreuung, 1 ELW B-Dienst, 1 PKW
Eingesetzte Kräfte: 58 inkl. FG MANV
Externe Mittel: 3 RTW (DRK), 2 NEF (DRK), 3 RTW (JUH), 1 NEF (JUH), 1 RTH, 6 FuStW (Polizei), Notfallseelsorge

FEBRUAR
Datum: 12.02.2016
Einsatzbeschreibung: Gefahrgutunfall auf Autobahn mit 7 Autos aufgrund dichten Nebels in Streeke
Einsatzalarmierung: 22:17 Uhr
Einsatzende: 05:42 Uhr
Status: THVUGG2
Eingesetzte Mittel: 2 ELW, 2 HLF, 1 DLK, 2 TLF 30/50, 1 RW 2, 1 FwK 60, 1 GW-GG, 1 GKW (FF), 1 GW-Licht (FF), 1 MZF (FF), 1 GW-San, 3 RTW, 4 NEF, 1 KdoW (WAL), 1 GW-Streu, 2 WLF, 1 WLF, 1 ÖWSF, 1 FwA LiMa (FF), 1 FwA-Gen200 (FF), 1 AB-Tank, 1 AB-GG, 1 AB-Kran, 1 ELW B-Dienst, 1 ELW-U
Eingesetzte Kräfte: 63 inkl. FG Leucht
Externe Mittel: 2 RTW (JUH), 1 RTH, 5 FuStW (Polizei), Notfallseelsorge

MÄRZ
Datum: 06.03.2016
Einsatzbeschreibung: Maschinenraumschiffsbrand im Ausrüstungshafen in Nienbüttel
Einsatzalarmierung: 06:55 Uhr
Einsatzende: 12:36 Uhr
Status: FEUWA3
Eingesetzte Mittel: 2 ELW, 2 HLF, 3 DLK, 2 LF KatS (FF), 1 TLF 3000 (FF), 1 GW-Großlüfter, 1 GTLF 10, 2 RTW, 1 NEF, 1 WLF, 1 AB-Schiffsbrand, 1 ELW B-Dienst, 1 ELW A-Dienst, 1 KdoW (WAL)
Eingesetzte Kräfte: 47
Externe Mittel: 2 FuStW (Polizei), Einsatzboot der Wasserschutzpolizei, 1 RTH

Datum: 24.03.2016
Einsatzbeschreibung: Starke Rauchentwicklung in einem U-Bahnwaggon der Linie U3 in der City
Einsatzalarmierung: 16:09 Uhr
Einsatzende: 21:49 Uhr
Status: FEUZUG1
Eingesetzte Mittel: 2 ELW, 2 HLF, 1 RW-Schiene, 1 GW-Großlüfter, 1 GW-A, 2 TLF 30/50,
4 RTW, 1 NEF, 1 ELW B-Dienst
Eingesetzte Kräfte: 38
Externe Mittel: 2 RTW (JUH), 1 (NEF JUH), 3 FuStW (Polizei), 3 Einsatzfahrzeuge des Notfallmanagement der FSB (Farnheimer Stadtbahn)

APRIL
Datum: 19.04.2016
Einsatzbeschreibung: Baugerüst droht nach Sturm auf Straße zu stürzen in Wilhelmsort
Einsatzalarmierung: 16:57 Uhr
Einsatzende: 19:31 Uhr
Status: THDRZG
Eingesetzte Mittel: 2 ELW, 2 HLF, 2 DLK, 1 RW 2, 1 GW-H, 1 GW-Licht (FF), 1 WLF, 1 AB-Rüst, 1 RTW, 1 ELW B-Dienst
Eingesetzte Kräfte: 36  inkl. Fachgruppe Höhenrettung
Externe Mittel: 4 FuStW (Polizei), 1 Einsatzfahrzeug des Ordnungsamtes

MAI
Datum: 09.05.2016
Einsatzbeschreibung: Geplatztes Hauptversorgungsrohr im Trinkwassernetz des Wasserwerks in der City
Einsatzalarmierung: 8:19 Uhr
Einsatzende: 15:53 Uhr
Status: THWASTR2
Eingesetzte Mittel: 2 ELW, 1 ELW 2, 1 ELW-U, 2 HLF, 1 TLF 24/48, 1 RW 2, 2 MLF (FF), 1 HLF 20/16 (FF), 1 WLF, 1 WLF, 1 AB-Schlauch, 1 AB-HFS, 1 RTW, 1 ELW B-Dienst, 1 PKW
Eingesetzte Kräfte: 47
Externe Mittel: 5 FuStW (Polizei), THW (FG Pumpen), 3 Einsatzfahrzeuge des Wasserwerks

Datum: 12.05.2016
Einsatzbeschreibung: Kranfahrer mit Herzbeschwerden in 39 Metern Höhe in Eppenwerder
Einsatzalarmierung: 11:37 Uhr
Einsatzende: 12:44 Uhr
Status: NOTFPH
Eingesetzte Mittel: 1 ELW, 1 HLF, 1 DLK 42, 1 KEF, 1 GW-H, 2 RTW, 1 NEF
Eingesetzte Kräfte: 20 inkl. FG Höhenrettung
Externe Mittel: –

JUNI
Datum: 13.06.2016
Einsatzbeschreibung: Großrand in Baumarkt sowie anliegendem Holzlager auf einer Fläche von ca. 5.000 qm in Brookstedt
Einsatzalarmierung: 10:23 Uhr (Tag 1)
Einsatzende: 05:51 Uhr (Tag 3)
Status: FEU8
Eingesetzte Mittel: 6 ELW, 1 ELW 2, 1 ELW-U, 1 ELW 2, 1 ELW 3, 7 HLF, 5 DLK, 2 TMB, 1 TMB 53, 1 DLK 42, 5 TLF 30/50, 3 TLF 24/48, 2 GTLF 10, 2 STF 5000, 1 GW-A, 1 GW-Mess, 3 MLF (FF), 6 HLF 20/6-KatS (FF), 4 LF 20-KatS (FF), 2 HLF 20/16 (FF), 1 TLF 3000 (FF), 2 SW 2000 (FF), 1 GKW (FF), 1 GW-Licht (FF), 1 MZF (FF), 3 MTW (FF), 4 WLF, 1 WLF, 1 WLF, 2 AB-Schlauch, 1 AB-Atemschutz, 1 AB-HFS, 2 AB-Schaum, 1 AB-LöschG, 1 AB-Kraftstoff, 1 AB-Großbrand, 1 AB-Küche, 1 AB-Tank, 1 AB-Betreuung, 2 AB-Mulde, 1 LKW, 1 LKW, 1 GW-L, 2 FwA Licht, 1 FwA-Gen200, 1 FwA-Gen200, 2 FwA-SWW, 3 RTW, 2 NEF,  1 KdoW (WAL), 4 KdoW, 2 KdoW, 2 ELW B-Dienst, 2 ELW A-Dienst, 1 PKW, Löschboot
Eingesetzte Kräfte: 273 (Spitzenwert) inkl. FG Schaum, FG LöWaRüHa, FG Leucht, FG VB, FG Atemschutz, FG Logistik, FG FüKom, FG-L, UG Spüren und Messen
Externe Mittel: 8 FuStW (Polizei), 1 Einsatzhubschrauber (Polizei), 1 ELW (WF Jade Öl), 1 Turbolöscher (WF Jade Öl), 1 TZ (WF Jade Öl), 1 STLF 10000 HRET (WF Jade Öl), 1 SLF 100/180 (WF Jade Öl), SEG-Betreuung (DRK), THW (FG KüKom, FG Räumung, FG Bergen, FG Beleuchtung), Notfallseelsorge

Datum: 18.06.2016
Einsatzbeschreibung: Notgelandeter Heißluftballon in Süderwardergroden
Einsatzalarmierung: 15:51 Uhr
Einsatzende: 16:43 Uhr
Status: NOTP1
Eingesetzte Mittel: 1 ELW, 1 HLF, 1 RW 2, 3 RTW, 2 NEF
Eingesetzte Kräfte: 18
Externe Mittel: 3 FuStW (Polizei)

Datum: 27.06.2016
Einsatzbeschreibung: Großrand eines Weideackers auf rund 3.000 qm durch natürliche Hitzentwicklung in Bornlaker Moor
Einsatzalarmierung: 14:49 Uhr
Einsatzende: 06:16 Uhr
Status: FEU5
Eingesetzte Mittel: 4 ELW, 1 ELW 2, 1 ELW-U, 1 ELW 3, 4 HLF, 1 DLK, 3 TLF 30/50, 2 TLF 24/48, 2 GTLF 10, 1 KdoW (WAL), 1 GW-A, 1 GW-Mess, 2 RTW, 2 MLF (FF), 3 HLF 20/6 KatS (FF), 2 HLF 20/16 (FF), 1 TLF 3000 (FF), 1 SW 2000 (FF), 1 GKW (FF), 1 GW-Licht (FF), 1 MZF (FF), 2 MTW (FF), 1 GW-L, 3 WLF, 1 AB-Schlauch, 1 AB-HFS, 1 AB-Großband, 1 AB-Küche, 1 AB-Tank, 1 AB-Kraftstoff, 1 LKW, 2 FwA Licht, 1 FwA-Gen200, 1 ELW B-Dienst, 1 ELW A-Dienst, 1 KdoW
Eingesetzte Kräfte: 137 (Spitzenwert) inkl. FG FG LöWaRaHa, FG Leucht, FG VB, FG Atemschutz, FG FüKom, FG VB, UG Spüren und Messen, FG Logistik)
Externe Mittel: 3 FuStW (Polizei), 1 Einsatzhubschrauber (Polizei), THW (FG KüKom, FG Beleuchtung)

JULI
Datum: 05.07.2016
Einsatzbeschreibung: Scheunenvollbrand nach Blitzschlag in Werdumergroden
Einsatzalarmierung: 05:30 Uhr
Einsatzende: 17:27 Uhr
Status: FEU3
Eingesetzte Mittel: 2 ELW, 1 ELW 2, 3 HLF, 2 DLK, 1 TMB 42, 1 TLF 30/50, 1 LF 20-KatS, 2 HLF 20/6-KatS (FF), 2 MLF (FF), 1 TLF 3000 (FF), 1 GTLF 10,1 GW-L, 2 RTW, 3 WLF, 1 WLF, 1 AB-Küche, 1 AB-HFS, 1 GW-L, 1 AB-Schlauch, 1 AB-Schaum, 1 AB-Kraftstoff, 1 ELW B-Dienst, 1 ELW A-Dienst, 1 KdoW (WAL)
Eingesetzte Kräfte: 80 inkl. FG VB
Externe Mittel: 2 FuStW (Polizei), THW (FG FüKom, FG Räumen)

Datum: 29.07.2016
Einsatzbeschreibung: Banküberfall mit Geiseldrama in Himmelreich
Einsatzalarmierung: 12:36 Uhr
Einsatzende: 19:44 Uhr
Status: NOTFP1
Eingesetzte Mittel: 1 ELW, 1 ELW 2, 1 HLF, 1 DLK, 1 TLF 24/48, 1 GW-San, 1 MLF, 2 RTW, 2 NEF, 1 KdoW LNA, 1 ELW B-Dienst
Eingesetzte Kräfte: 32
Externe Mittel: 2 RTW (DRK), 9 FuStW (Polizei), 1 Einsatzhubschrauber (Polizei), SEK (BPol), Notfallseelsorge

AUGUST
Datum: 10.08.2016
Einsatzbeschreibung: Schiffsunglück auf der Jade – 2 Schiffe kollidieren, 3 Besatzungsmitglieder über Bord in Jadergroden
Einsatzalarmierung: 16:37 Uhr
Einsatzende: 20:27 Uhr
Status: THWA3
Eingesetzte Mittel: 3 ELW, 1 ELW 2, 2 HLF, 1 DLK, 1 TLF 24/48, 1 GW-T, 1 GW-B, 1 GW-W, 1 FwA RTB 1, 1 FwA RTB 2, 3 RTW, 2 NEF, 1 ELW B-Dienst, 1 PKW, Löschboot
Eingesetzte Kräfte: 52
Externe Mittel: 1 RTW (DRK), 1 NEF (JUH), 3 FuStW (Polizei), 2 Boote der Wasserschutzpolizei

SEPTEMBER
Datum: 21.09.2016
Einsatzbeschreibung: Einsturz eines Wohnhauses durch ein herbeigeführtes Gasleck in Wilhelmsort
Einsatzalarmierung: 09:34 Uhr (Tag 1)
Einsatzende: 15:44 Uhr (Tag 2)
Status: EINSTFEUG
Eingesetzte Mittel: 2 ELW, 1 ELW 2, 2 HLF, 1 DLK, 1 TLF 30/50, 1 MLF, 1 RW 2, 1 GW-Mess, 1 GW-A, 1 GW-L, 2 WLF, 1 WLF, 1 AB-Mulde-Rüst, 1 AB-Küche, 1 AB Rüst, 1 GW-H, 2 RTW, 2 NEF, 1 MZF, 1 GKW (FF), 1 GW-Licht (FF), 1 FwA Licht, 1 FwA-Gen200, 1 LKW, 1 KdoW (WAL), 2 ELW B-Dienst, 1 ELW A-Dienst, 1 PKW
Eingesetzte Kräfte: 78 inkl. FG Leucht, FG Höhenrettung, FG VB, FG Logistik
Externe Mittel: 2 FuStW (Polizei), Rettungshundestaffel (DRK), THW (FG KüKom, FG Räumung, FG Bergen, FG Beleuchtung), Notfallseelsorge

OKTOBER
Datum: 16.10.2016
Einsatzbeschreibung: MANV in Schule durch freigesetztes Reizgas in Himmelreich
Einsatzalarmierung: 10:44 Uhr
Einsatzende: 15:23 Uhr
Status: MANV2
Eingesetzte Mittel: 2 ELW, 2 HLF, 1 GW-A, 1 GW-Mess, 1 GW-GL, 2 WLF, 1 AB-Betreuung, 1 AB-MANV, 4 NEF, 12 RTW, GRTW, 1 KdoW LNA, 1 KdoW OrgL, 1 ELW B-Dienst, 1 LKW, 1 KdoW (WAL)
Eingesetzte Kräfte: 84 ink. FG MANV
Externe Mittel: 2 FuStW (Polizei), 4 RTW (JUH), 5 RTW (DRK), 3 RTW (MHD), GW-San, 1 RTH, SEG-Betreuung (DRK), Notfallseelsorge

NOVEMBER
Datum: 29.11.2016
Einsatzbeschreibung: Brand im Antriebsraum eines Growians im Windpark in Streeke
Einsatzalarmierung: 18:49 Uhr
Einsatzende: 06:13 Uhr
Status: FEUM
Eingesetzte Mittel: 2 ELW, 2 HLF, 2 DLK, 1 TMB 53, 2 TLF 30/50, 1 MLF, 1 WLF, AB-Schlauch, 1 GW-H, 1 RTW, 1 ELW B-Dienst, 1 KdoW, 1 PKW
Eingesetzte Kräfte: 43 inkl. FG Höhenrettung
Externe Mittel: 1 FuStW (Polizei)

Jahresrückblick 2016

Kaum ist das alte Jahr seit wenigen Stunden Geschichte, lassen ich es in einem kurzen Rückblick noch einmal Revue passieren. Inkl. einer kleinen Statistikschau und einem fokussierten Blick auf einige Artikel, die man nicht verpasst habe sollte.

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los geht’s mit den meistgelesenen Artikel im vergangenen Jahr. Ohne Zweifel war es „Tankstellen im klassischen LEGO-Kosmos„. Dazu gehört, der Vollständigkeit halber, auch der gesonderte Artikel über die Exxon-Tankstelle – selbst, wenn er nicht in der Top-3 gelistet ist. Platz zwei geht am einen Beitrag – bereits aus dem Jahr 2012 – der sich auch vier Jahre nach Veröffentlichung ungebrochener Beleibtheit erfreut: „Die größten Berufsfeuerwehren Deutschlands“ – wenngleich sich die ein andere Zahl darin in der Zwischenzeit sicher überholt hat. Bunt gemischt zeigt sich die Top 3 insgesamt, denn der letzte Platz auf dem Treppchen ging an das Set-Review „#6380 – Emergency Treatment Center„.

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Wer sich für reale Feuerwehrfahrzeuge erwärmen kann, dem sei der Artikel über „Die Letzten ihrer Art“ ans Herz gelegt oder der Bericht über Blaulichtfahrzeuge beim NRW-Tag auf den Düsseldorfer Rheinwiesen. Wer allerdings erfahren möchte, warum es in LEGOs City-Sparte überhaupt keine Wohnhäuser mehr gibt, sei der Bericht „LEGO® City – Die Mischung macht’s“ empfohlen.

Eigentlich startete das Blogger-Jahr hier erst im April, da zuvor Privates meine gesamte Aufmerksamkeit erforderte. Aber danach folgten 21 (!) Artikel in nur einem Monat. Das gab es in den acht Jahren seit Bestehen noch nicht. Und fast alle hatten MOCs zum Thema. Sicher ein interessanter Beitrag dürfte „Die Evolution eine MOCs“ sein, in dem ich mich auf Spurensuche über die optische Veränderung meiner Modelle über die Jahre hinweg begab. Im Mai war die Feuerwehr Farnheim in Sicherheitsfragen wieder auf Tour. Dennoch gab es einen Einsatz der Farnheimer bei der Ausstellung ABSolut Steinchen auf dem Römer-Diorama des 1000steine-Mitglieds und Mitausstellers friccius.

An neuen Modellen stellten die Farnheimer 2016 insgesamt 11 Fahrzeuge, 15 Abrollbehälter, 2 Boote/Schiffe, 2 Anhänger, 1 Rettungshubschrauber und 1 Drohne in Dienst und eröffneten feierlich auf dem Steinewahn in Berlin gleich noch ihre neue Feuerwache 4. Die WF FAirport präsentierte zwei neue Fahrzeuge und WF Jade Öl stellte ein neues WLF samt AB-Pulver in Dienst.

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Ach ja, die Feuerwehr Farnheim ist seit Anfang 2016 übrigens auch auf Facebook vertreten.

Und der, pardon, das Blog? Nun die folgenden Zeilen geben dann noch ein paar wilde Statistiken über das vergangene Jahr preis.

Die 327.429 (2015: 320.950) Pageviews des vergangenen Jahres teilten sich wie folgt auf:

  • Jan: 36.734 (29.514)
  • Feb: 29.918 (21.561)
  • Mrz: 26.809 (22.828)
  • Apr: 28.871 (19.068)
  • Mai: 30.798 (21.624)
  • Jun: 31.002 (34.264)
  • Jul: 24.018 (23.321)
  • Aug: 24.993 (21.568)
  • Sep: 23.845 (29.256)
  • Okt: 24.250 (32.578)
  • Nov: 20.756 (33.167)
  • Dez: 25.435 (32.201)

Top-Referrer waren in 2016 (in Klammern 2015):

Wie zu erwarten kamen einmal mehr die meisten Besucher aus Deutschland (229.553) mit weitem Abstand gefolgt von – und das ist neu – den USA (letztes Jahr noch auf Platz 4) mit 19.865 Pageviews. Dann folgten Österreich (18.996), die Schweiz (11.878) und von 0 auf 5 die Niederlande (10.010).

Die kommentierfreudigsten Leser in 2016 (in Klammer die Gesamtanzahl Kommentare seit Bestehen des Blogs):

  1. Wortman (405 Kommentare)
  2. Lyse (87)
  3. BoB (34)
  4. adidasmaker (12)
  5. Thomas52xxx (11)
  6. tbz2013 (11)

Noch ein paar generelle Blog-Facts:

  • 657 Artikel in 17 Kategorien
  • 2.017 Kommentare (was für eine passende Zahl!!!)
  • 23 Follower
  • 7 E-Mail Follower

So war’s und so ist’s. Ich danke Euch fleißigen Followern, Lesern<und Kommentieren.  Auf einen guten Start ins neue Jahr, und auf viele neue und spannende Geschichten in 2017.

MoRaSt-Modul “Farnheim” auf dem SteineWAHN 2016

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Am 17. und 18. September war es nun soweit. Mein umgestaltetes Modul feierte auf dem SteineWAHN in Berlin seine Premiere. Wie ich in einem älteren Artikel bereits ankündigte, diesmal ohne Stadtmitte, dafür mit einer Stadtteilwache der Feuerwehr, mit der ich mit den Worten „Das wurde auch Zeit“ begrüßt wurde.

pano2016(Für eine vergrößerte Ansicht auf das Bild klicken)

Für diejenigen, die nicht in Berlin waren, sei in einer üppigen Bildergalerie das neue Modul, das es auch auf der Fanwelt in Köln zu sehen geben wird, nun ausführlich in Wort und Bild vorgestellt.

Zugunsten der Ausstellungsfläche verzichtete ich erstmals auf einen Binnenschienenkreis. Dieses Vorhaben hatte sich dann in der Austellungspraxis durchaus bewährt, da jedes Modul der Gesamtanlage autark befahren werden konnte, und auf jedem der Module ein Zug für Bewegung sorgte.

Die Evolution eines MOCs

Ich bin immer versucht meinen Modellen bei einer Erneuerung mitunter auch ein neues, frischeres Gesicht zu verpassen. Entweder als Facelift oder als komplette Neuschöpfung. Wie bei einem typischen Autoleben in der Realität auch.

Jetzt verjüngte ich das SUV des WAL (Wachabteilungsleiters). Dabei kam mir in den Sinn, ob man nicht mittlerweile eine kleine Bilderserie schaffen könnte, in der erkennt, wie sich ein Modell über Generationen typologisch und modellbauerisch weiterentwickelt.

Tatsächlich, man kann. Das erste Modell, ein SUV ging anno 2009 bautechnisch noch sehr klassisch angehaucht an den Start. Kompakt und bullig stand es auf großen, grobstolligen LKW-Reifen. Typische Stilelemente der Classic-Town-Reihe der 1980er Jahre waren seine Merkmale. Der Gebrauch neuer Teile hielt sich damals noch in strengen Grenzen, da schlichtweg nicht im eigenen Bestand vorhanden. Ebenso nicht vorhanden war die mittlerweile etablierte gelbe „Konturmarkierung“. Als Gimmick erhielt das Fahrzeug eine klappbare Motorhaube.

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2013 folgte die erste Überarbeitung. Eigentlich eine fasst komplette Neukreation. Auffälligste Änderung war daher sicher die glupschäugig-aerodynamischere Frontgestaltung. Das Lichterband aus gelben Nebelscheinwerfern und blauen Frontblitzern entfiel, aber ohne auf Letztere verzichten zu wollen. Hinzu kamen neue, rote Steckfelgen, eine echte B-Säule und erstmalig die gelben Seitenstreifen. Das Heck blieb bis auf den nun außenliegenden Reservereifen unverändert, die schwarze „Zierleiste“ aber verschwand. Somit weichten die Umbaumaßnahmen den klassischen Look auf. Gen02

Die jetzige Überarbeitung kam wahrlich einem „Facelift“ der zweiten Stufe gleich. Der „Classic-Town-Look“ verschwand nahezu vollkommen. Die flachere Frontscheibe ließ ein insgesamr sportiveres Aussehen zu. Neben einer neuen, besser sichtbaren Konturmarkierung bekam das SUV nun wieder mehr schwarze Applikationen, die den Offroad-Charakter stärker betonen. Eine Reminszenz an den Ursprung lässt der erneute Stoßfänger mit integrierten Nebelscheinwerfern zu. Neue, wohlwollender proportionierte Reifen passen ingesamt nun besser zur Fahrzeugsilhouette. Die Frontgestaltung – insbesondere die Haube – wurde zugunsten der Aerodynamik nochmals leicht optimiert und mit einer neuen Feuerwehrsymbolik versehen. Insgesamt wirkt das Modell durch seine farbige Akzentuierung etwas detailreicher, was es interessanterweise teilemäßig aber gar nicht ist.Gen03Randnotiz: Ich hatte lange überlegt, ob ich diesem Fahrzeug in der jüngsten Modernisierungsstufe einen um eine Noppe verlängerten Radstand spendieren sollte. Sicher etwas, das die gedrungen wirkende Silhouette etwas entzerrt hätte. Habe mich aber dann dagegen entschieden, um den kompakten Charakter beizubehalten und um bei einem möglichen Bau eines größeren SUVs noch etwas mehr Differenzierungsspielraum zu haben.

Einsatz der Feuerwehr Farnheim bei ABSolut Steinchen 2016

Als hätte die Feuerwehr Farnheim nicht schon genug Arbeit für das Ausstellungswochenende in Sankt Augustin gehabt. Daher kam es, wie es kommen musste. Murphy’s Gesetz eben! Auf dem Römerdiorama von Andreas alias friccius brach am späten Sonntag nachmittag ein Feuer aus. Der Limesturm stand in hellen Flammen und die anwesende Römergarnison war in ebensolcher Aufregung. Denn einer ihrer Wachmänner war durch den Brand der Fluchtweg aus dem Gebäude versperrt. So rettete er sich auf die Balustrade auf wartete dort auf die Retter.

Während der Hauptmann die Garnisonsschar zwecks Bildung einer Wasserkette auf dem Vorplatz aufexerzieren ließ, erreichte ein Notruf eines flinken römischen Melders um 14:50 Uhr die Farnheimer Leitstelle. Die Profis mussten ran. Umgehend setzte sich eine Abgesandschaft der Feuerwehr, die sich mittels Zeitportal erfolgreich in die Szenerie beamen konnte, in Bewegung. Dort angekommen begann der Trupp des Löschfahrzeugs nach kurzer Einweisung des Einsatzleiters umgehend mit der Brandbekämpfung, während man versuchte auf den römischen Wachmann beruhigend einzuwirken. Die Drehleiter wurde in Stellung gebracht, allerdings konnte sie zur Menschenrettung nicht eingesetzt werden, so bließ man umgehend das Rettungskissen auf. Während der Einsatzleiter die Alarmierungstufe erhöhte und für Nachschub sorgte, da das Feuer im Turm durch eine abrupte Sauerstoffzufuhr durchzündete.

Die Löschwasserversorgung stellte sich als äußerst kompliziert heraus, da zwar nahe Wasserstellen vorzufinden waren, die sich aber aufgrund ihrer Beschaffenheit nicht für die professionelle Brandbekämpfung eigneten. Die inzwischen gebildete Wasserkette verschafffte nicht den erwünschten Löscherfolg. So rückte die Wehr mit einem weiteren Wechsellader samt zweier Container mit großen Mengen Löschmitteln an.

Während die Brandbekämpfung über die Drehleiter und einen Monitor des Löschzug-Tanklöschfahrzeugs lief, landete der leicht schockige Wachmann – nach einigem Überredungsgeschick – sicher im rettenden Sprungkissen. Äußerlich unbeschadet wurde er dennoch zu einem kurzen Check-up ins Krankenhaus verbracht. Die Fachgruppe Spüren und Messen behielt indes die Rauchsäule im Auge, konnte glücklicherweise aber keine signifikante Gefahr für die umliegende Bevölkerung feststellen.

Um 15:26 Uhr konnte die Einsatzleitung, dank des massiven Wassereinsatzes, schließlich „Feuer aus!“ vermelden. Eine anschließend großvolumige Belüftung des Gebäudes stellte die letzte Aktion der Feuerwehr dar, ehe sie die Einsatzstelle wieder verließ und über das Zeitportal zur Wache zurückkehrte.

Während die Mauern des Turms und weite Teile des hölzernen Dachs sowie des Balkons den Flammen und der Hitze standhielten, muss innen wohl nun kernsaniert werden. Glücklicherweise kamen keine Minifigs zu Schaden.

Einsatzdauer: 43 Minuten

Personalstärke: 13 Mann

Eingesetzte Einheiten:
Einsatzleitwagen ELW 1-1 (Florian Farnheim 02-ELW-1)
Einsatzleitwagen ELW 1-1 (Florian Farnheim 04-ELW-1)
Einsatzleitwagen ELW B-Dienst (FLorian Farnheim 02-ELW-B-Dienst-1)
Einsatzleitwagen ELW 3 (Florian Farnheim 02-ELW-3-1)
Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 20/16-1 (Florian Farnheim 02-FLF-1)
Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 20/16-2 (Florian Farnheim 04-FLF-1)
Tanklöschfahrzeug TLF 30/50 (Florian Farnheim 02-TLF-1)
Tanklöschfahrzeug TLF 30/50 (Florian Farnheim 03-TLF-1)
Drehleiter DLK 23/12 (Florian Farnheim 01-DLK-1)
Gerätewagen-Großlüfter (Florian Farnheim 04-GW-GL-1)
Gerätewagen-Sprungretter GW-SPR (Florian Farnheim 04-GW-SPR-1)
Gerätewagen-Messtechnik GW-Mess (Florian Farnheim 04-GW-Mess-1)
Wechselladerfahrzeug WLF (Florian Farnheim 03-WLF-2)
AB-Tank
AB-Großbrand
RTW 37 (Florian Farnheim 02-RTW-2)
NEF 3 (Florian Farnheim 01-NEF-1)

Aufs Herzlichste sei an dieser Stelle Andreas alias friccius gedankt, der freundlicherweise sein Diorama für diesen kurzweiligen Farnheimer Schabernack zur Verfügung stellte.