PKW

Der Pool an Fahrzeugen der Flughafenfeuerwehr für den täglichen Gebauch, z. B. für Dienst- und Botenfahrten auch außerhalb des Areals, Fahrten des Vorbeugenden Brandschutzes, für Presse und Öffentlichkeitsarbeit, etc. wurde jüngst um zwei neue Kleinwagen modernisiert. Erstmals sind dazu Plugin-Hybride beschafft worden. Die ersten ihrer Art bei der Flughafenwehr sollen bei ihren zahlreichen täglichen Fahrten helfen die Umwelt zu schonen. Die alten Fahrzeuge waren mittlerweile schon arg in die Jahre gekommen und wiesen eine mittlerweile hohe Kilometerlaufleistung auf. Natürlich sind auch die Neuen mit dem bekannten Farbschema für den Flughafen versehen. Ja, Corporate Identity ist auch Einrichtungen, wie eine Feuerwehr ein ernst zu nehmendes Thema.

Die Scheiben mit der bedruckten A- bzw. C- oder Irgendwas-Säule auch noch in rot aus dem Mini-Speed-Champions-Sets waren für mich eine der hilfreichsten Teileneuschöpfungen der jüngeren Vergangenheit. Dazu habe ich mich erst bei meiner letzten Teilebestellung beim Kundenservice nochmals mit zahlreichen Scheiben eingedeckt. Denn auch sie sind nicht ewig lieferbar.
Zum Design. Was in Punkto Abrundung vorn am Fahrzeug möglich ist, würde ich mir auch am Heck wünschen, bspw. mit abgerundeten Platten, die den Radius der Rundung an den Scheibenecken wieder aufgreifen. Bis es soweit ist, muss das Heck weiterhin Kante zeigen.

Nachfolgend der Vergleich mit einem Modell, das vor etwa acht Jahren entstand, zeigt gut, wie sehr neue Teile über die Jahre in meine Werkstatt Einzug gehalten haben und wie sehr sich die Modelle dadurch optisch veränderte. Dabei sind hierbei noch nicht einmal fancy Bautechniken zur Anwendungen kommen. Alleine die abgekanteten Slopes an der Fahrzeugfront oder die gewölbte Speedchampions-Windschutzscheibe sorgen für einen zeitgemäßeren Auftritt. Dennoch verwende und mixe ich nach wie vor gerne alte, nicht mehr produziert werdende Teile, wie das Klappdach oder die Autotüren mit Feuerwehrsymbolaufdruck.

 

Der Vorgänger (r.) ist deutlich in die Jahre gekommen und steht nun vor seiner Ausmusterung.

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Steine Zauber 2019

Am 17. und 18. August fand im Rahmen der Ferienspiele erneut eine kleine LEGO®-Ausstellung in der alten Cuesterey zu Borbeck in Essen statt. Unter neuem Namen und mit erheblich reduzierter Anzahl an Exponaten ging die Austellung mit knapp 300 Besuchern aber äußerst erfolgreich und mit hochzufriedenen Besuchern, Ausstellern und Organisatoren zu Ende. Letztgenannte fest entschlossen im kommenden Jahr die Ausstellung im Haus über die gesamte Austellungsfläche stattfinden zu lassen.

 

Video © Martin Höper

Intensivtransportwagen (ITW)

Die Feuerwehr stellt u. a. für Verlegungstransporte intensivpflegebedürftiger Patienten einen sog. Intensivtransportwagen, kurz ITW bereit. Aufgebaut auf einem LKW-Fahrgestell verfügt der Kofferaufbau über mehr Platz und technische Ausstattung als ein herkömmlicher Rettungswagen, was das Fahrzeug zu einer rollenden Intentivstation macht. Zudem kann aber auch, anstelle der Trage, ein Insentiv-Inkubator für Früh- und Neugeborene aufgenommen werden.

Das alte 4wide-Modell ist somit Geschichte und seit heute nunmehr Altplastik. Somit wurde ein weiteres Fahrzeug, das bereits lange keinen Stellplatz mehr auf Ausstellungen erhielt, umfassend modernisiert. Während das Fahrerhaus das aus vier Forntblitzern und neuer Scheinwerferanordnung bestehende „Facelift“ erhielt, ist der Kofferaufbau ein komplette Neugestaltung. Dennoch war ich versucht das für den Rettungsdienst so typische Farbschema beizubehalten. Der Koffer fiel ungleich wuchtiger aus. Sollte er auch, wenn er im Vergleich zum RTW mehr Platz bieten will. In Wirklichkeit wuchs er jedoch nur um eine Noppe in der Länge.  Am Heck hielt erneut eine Ladebord Einzug und diese bekam die komplette Palette der aufmerksamkeitssteigernden Erkennbarkeit. Und Nein, dies ist nichts illegales. Was ihm für’s Finish jetzt noch fehlt sind die vom RTW bekannten silberweißen Reflexstreifen auf den Seitenflächen.

Dienstwagen der Hundestaffel

Die Polizeidirektion Farnheim stellt mit einem Dienstfahrzeug der Hundestaffel ein weiteres Exemplar ihres umfangreichen Fuhrparks vor. Der Diensthund wird bereits seit dem 19 Jh. flächenddeckend in Deutschland eingesetzt. Seine heutigen Aufgabenfelder sind vielseitig und werden entsprechend ihrer Fähigkeiten für folgende Bereiche eingesetzt:

  • Schutzhund
  • Sprengstoffspürhund
  • Rauschgiftspürhund
  • Geruchsspurenvergleichshund
  • Leichenspürhund
  • Personensuchhunde (Mantrailing-Hunde)
  • Brandmittelspürhund
  • Geldmittelspürhund

Mantrailing-Hunde können Menschen anhand geringster Geruchsspuren sogar über Autobahnen und Kilometer hinweg aufspüren. Leichenspürhunden haben  bspw. auch die Fähigkeiten Personen unter Wasser zu finden. Grundsätzlich werden Diensthunde zur Unterstützung des Streifendienstes eingesetzt.

Durch seine Größe verbringt das Fahrzeug gleich eine ganze Staffel von 5 Tieren an den Einsatzort. Insgesamt verfügt die PD Farnheim über 15 Hunde.

Und nun zu etwas völlig anderem. Etwas blauem. Es ist zwischenzeitlich immer mal wieder an der Zeit auch die Fahrzeugflotte der Farnheimer Polizei im Auge und damit Stück für Stück voranzubringen. Diesmal ergänzt ein Dienstfahrzeug der Polizeihundestaffel den (noch sehr übersichtlichen) Fahrzeugpark. Das farbliche Konzept orientiert sich an bestehenden Modellen und gibt eine eigene Umsetzung des real vertrauten blau-silbernen Farbschema zum Besten. Streng genommen ist dieses Fahrzeug etwas überdimensioniert, aber, hey, es ist aus LEGO®.

Apropos LEGO®. Hierbei wählte ich auch wieder die Kombination aus 4 Noppen breiter Kabine und 5 Noppen für den Aufbau. Die Fahrzeugfront ist gesnottet ausgeführt, um eine neue Optik zu erhalten. Auch der Aufbau ist genottet, auch um die neuen, bedrucken 2x4er Fliesen auf die Seiten aufbringen zu können. Darin ist der Diensthund in seinem Zwinger untergebracht. Der Zugang erfolgt über eine Bordwand am Heck. Natürlich runden eine Vielzahl von Details das MOC ab, dazu gehört auch ein mit Anbauteilen ausstaffiertes Fahrgestell.

Rettungswagen (RTW)

Die Werkfeuerwehr FAirport AG des Farheimer Flughafens stellt neben dem Brandschutz ihrerseits auch den Rettungsdienst auf dem weitläufigen Areal sicher. Die Wehr kann hierzu insgesamt auf vier Rettungswagen zurückgreifen, wobei zwei, neben dem Notarzt, im 24-Stunden-Dienst stehen. Ein weiterer RTW steht täglich von 06:00 – 22:00 Uhr auf Abruf bereit und das vierte Rettungsmittel dient als Reserve.

Ein schon bekanntes Fahrzeug in einer weiteren, neuen Mission. Die Form und Bauart hatte ich in der Vergangenheit schon häufiger präsentiert. Somit unterscheidet sich dieser Transporter nur in der Farbgebung und in wenigen Detaillösungen von seinen Vorgängern. Denn ein Kasten ist ein Kasten ist ein Kasten. 1000steine-Mitglied Legobecker vermachte mir freundlicherweise einige alte Türen u. a. in passendem Rot. So kam nun eine zu ihrem neuen Einsatz. Da sie aber bauartbedingt um eine Steinhöhe zu niedrig ist, habe ich sie um eine weitere Autotüre aufgestockt. Das Öffnen und Schließen als komplette Türeinheit klappt überraschenderweise ausgezeichnet. Ein weiteres Novum ist der Einsatz von Fremdteilen. Bevor nun ein Aufschrei durch die Leserschaft geht, Euch sei versichert, dass dies nur ein Ausprobieren war. Fairerweise muss man aber sagen, dass die Teile eine gute Klemmkraft und saubere Verarbeitung aufweisen und sehr farbtreu gegenüber dem dänischen Original sind. Hierbei handelt es sich um die 1x2er Slopes, die als Blaulichter auf dem Kabinendach Verwendung fanden. Also TLC hier mal ein Teilewunsch. Die Slopes in dieser Farbe würden sich sehr gut im originalen Teilefundus machen. Ein Dank an dieser Stelle an Thomas52xxx für die Teile.

Sanderoog

Farnheim, Metropole und wirtschaftliches Oberzentrum im Norden Deutschlands, kennt man, so denke ich, nun dank der Feuerwehr recht gut und die Leserschaft, die sich auch mit der Geschichte der Stadt auseinander gesetzt habt, sogar noch etwas besser. Dabei hat dieser fiktive Kosmos noch weit mehr zu bieten. Um den Aktionsspielraum für mich und meine Modellbauten ein Stück auszudehnen, habe ich ihn um eine Nordseeinsel erweitert. Ihr Name: Sanderoog.

Sie sei im Folgenden kurz schriftlich umrissen. Sanderoog, misst knapp 8 km in der Länge und etwa 3 km in der Breite. Das entspricht exakterweise 18,63 Quadratkilometern und ist Lebensraum für 2.048 Inselbewohner. Die größe Erhebung ist die Hohe Düne im Südosten der Insel mit rund 31 Metern. Mit knapp 1 Million Übernachtungen ist der Fremdenverkehr der Hauptwirtschaftszweig der Insulaner. Das Leben spielt sich – neben den weitläufigen Sandstränden und den angrenzenden Dünen – in den beiden Orten der Insel ab. Sande ist die größere der beiden Ortschaften mit 1.309 Einwohner. Die Nachbargemeinde Sandergast liegt rund einen Kilometer weiter südwestlich und ist über die gut ausgebaute Inselstraße, die das Eiland einmal von Nord nach Süd durchquert, zu erreichen. Die Insel somit nicht autofrei. Entsprechende Pläne zur Verkehrsverberuhigung hatte es in der Vergangenheit immer wieder gegeben, aber immer auch wurden sie schließlich wieder verworfen. Fähren vom Festland, genauer gesagt aus Farnheim, und der größeren Nachbarinsel fahren insbesondere in den Sommermonaten die Insel stündlich an.

Die nachfolgenden Bilder können mit einem Klick auf die Grafik vergrößert dargestellt werden.

Der Hauptort Sande mit seinem Ortskern um das Rathaus

Sandergast, die kleinere Gemeinde, ist Station der Polizeidirektion auf der Insel

Die Siedlung Willum liegt in einem kleinen Tal, dem der höchste Teil der Insel direkter Nachbar ist

Kommen wir zum eigentlich Grund des ganzen Heckmecks hier: die Feuerwehr. Nun, beide Gemeinden verfügen jeweils über eine Freiwilligenwehr mit ihrerseits mehreren Fahrzeugen. Welche das im einzelnen sind, habe ich mir im Detail noch nicht erdacht. Aber die Wehr des Hauptortes Sande verfügt auch über eine Drehleiter. Und außerdem mache ich das auch, damit Ihr ein umfassendes Bild der Inselgemengelage bekommt, wenn ich die Inselfeuerwehr ins Leben hieve.

Die gesamte Insel als Übersichtskarte

Der große Inselbruder hingegen, von dem weiter oben die Rede ist, liegt aber noch auf dem digitalen Reißbrett und erwartet seine Weiterbearbeitung. Und: Der aufmerksame Leser hat sicher bemerkt, dass ich der großen Hauptinsel noch keine Namen gegeben habe. Extra. Es gibt schlicht noch keinen. Zumindest noch keinen präsentablen, außer ein paar fixen Ideen. Bleibt gespannt…

 

FLF 7500/500

Unter den Funkrufnamen Florian Flughafen 01/26-01 und -02 sorgen die beiden Flughafenlöschfahrzeuge als Crash 8 und 9 für mehr Sicherheit auf und neben dem Flughafengelände. Beschafft wurden sie bereits 2017. An dieser Stelle folgt nun ein ausführlicheres Portrait.

Aus einer langen Tradition heraus hat sich dieser Typ Löschfahrzeug für Flughäfen entwickelt. Für kleinere Flughäfen sind sie Teil des ersten Abmarsches, für größere und große Airports, wie der FAirport einer ist, dienen sie der Reserve oder der Vorfeldüberwachung an exponierten Stellen. Damit sie im Brandfalle einen wirkungsvollen Erstangriff starten können sind sie, wie es die Fahrzeugbezeichnung bereits erahnen lässt, mit 7.500 L Wasser und 500 L AFFF-Schaummittel befüllt. Die Abgabe erfolgt über einen 50 Meter Schnellangriff aus einem formstabilen Druckschlauch (intern scherzhaft als Laritzstange bezeichnet), per Front- oder Dachwerfer, das Löschmittel je 25 bzw. 55 Meter. Der technischen Vollständigkeit halber fördert die Kreiselpumpe 6.000 L/Min. bei 10 bar. Die Fahrzeuge sind für das „Pump & Roll“-Verfahren ausgelegt. Der Dachwerfer vom Typ DM 24 fördert bis zu 4.500 L Wasser oder Schaum/Min. bei 10 bar bis zu 70 Meter weit. Der Frontwerfer liefert 1.500 L/Min. bei 10 bar und kann das Löschmittel bis 55 Meter weiter aufbringen. Beide Werfer sind selbstverständlich ferngesteuert. Der BAW (Brickheimer Automobilwerke) Altas 580.28 6×6 bildet die Basis und verfügt über ein V8-Zylinder Turbodieselaggregat, das 580 PS liefert und die Kraft an alle drei Achsen zugleich liefert, was das Fahrzeug im Ernstfall auf 127 km/h beschleunigt.

Mal wieder Zeit für ein Makeover. Diesmal hat das alte (und noch damals etwas unpassend benamte) Flugfeldlöschfahrzeug ausgedient. An dessen Stelle tritt eine umfassend modifizierte und doppelter Personalstärke angefertige Neufassung. Auch bei meinen Flughafenfeuerwehrmodellen gilt: Kabine 4- und Aufbau 5wide. Also wurde das Fahrzeug, das ohnehin seit Anbeginn einen schweren Stand als Präsentationsmodell für Ausstellungen hatte, zerlegt. Nicht vollends, denn die formgebende Bauweise sollte im Wesentlichen erhalten bleiben. Entspricht es doch heutigen FLFs solchen Kalibers. Einen Vergleich mit Vorbilder aus Kassel, Düsseldorf, Mönchengladbach im Speziellen oder von Ziegler und Rosenbauer im Allgemeinen müssen sie nicht scheuen.

Grundsätzlich habe ich der überarbeiteten Fassung noch mehr Details spendieren können. So fiel die Dachbeladung umfangreicher aus und man kann diverse Details, wie die verrohrte Löschmittelversorgung zum Dachwerfer oder die Einfüllstutzen erkennen. Das Heck bekam auch einen neuen, offenen Pumpenstand mit zahlreichen Anzeigen und Zu- und Abgängen für die Löschmittel. Der Dachwerfer ist ebenfalls komplett neu und fällt dank des neuen 1x1er Brackets sehr kompakt aus. Weitere Features, wie der kleinere Frontwerfer sowie das Entfallen des seitlichen Geräteraumes und ein paar Aufkleber aus dem Xtra-Sortiment vervollständigen den Umbau.